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Grundsätze des freiwilligen Klimaschutzes

Unsere Grundsätze

  1. Freiwillige Klimaschutzbeiträge verstehen wir als sinnvolle Ergänzung zu unternehmensinternen Vermeidungs- und Reduktionsmaßnahmen – nicht als deren Ersatz. Die Vermeidung und Reduzierung von Emissionen haben stets oberste Priorität. Selbst Unternehmen mit ambitionierten Reduktionspfaden verursachen auf dem Weg zu ihren Netto-Null-Zielen, die häufig erst bis 2050 erreicht werden sollen, weiterhin Emissionen. Aus unserer Sicht ist es daher entscheidend, bereits heute Verantwortung für laufende und derzeit noch unvermeidbare Emissionen zu übernehmen und hochwertige Klimaschutzmaßnahmen über deren Wertschöpfungsketten hinaus zu unterstützen. So sieht das auch die Science Based Targets initiative (SBTi), die weltweit führende Organisation für die Festlegung von unternehmerischen Netto-Null-Zielen. In ihrem Corporate Net-Zero Standard (Version 2.0) betrachtet die SBTi die Adressierung laufender Emissionen bereits vor der Neutralisierung von Restemissionen als wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Insbesondere die Finanzierung von Carbon Removals spielt dabei eine wichtige Rolle.
     
  2. Die Höhe eines freiwilligen Klimaschutzbeitrags kann sich dabei an den verbleibenden Emissionen eines Unternehmens orientieren oder auf Basis einer internen CO₂-Bepreisung festgelegt werden. Climate Austria folgt dem Grundsatz „Vermeiden – Reduzieren – Klimaschutz finanzieren“ und unterstützt die Finanzierung hochwertiger Klimaschutzprojekte in Österreich und weltweit. Damit leisten Unternehmen einen zusätzlichen Beitrag zum globalen Klimaschutz über die eigene Wertschöpfungskette hinaus.

Einblicke in unsere Arbeit

Einblicke wie wir arbeiten aus erster Hand:
Wir haben unseren Climate Austria Leiter, DI Wolfgang Diernhofer zum Interview gebeten und mit ihm über unsere Arbeit, Qualitätsstandards und Projekte gesprochen.

Hier gehts zum ausführlichen Interview

 

Copyright Foto: © beboy/ Shutterstock

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